• Naturheilkunde bei Histaminintoleranz

Homöopathie bei Histaminintoleranz

Histamin und die alternative Medizin

Schon geringe Mengen an Histamin können bei Menschen mit Histaminintoleranz zu schlimmen Beschwerden führen. Die Grundlage für ein beschwerdearmes Leben bildet eine histaminfreie oder zumindest histaminarme Ernährung. Doch das ist leider nicht immer möglich, sodass es immer wieder zu Beschwerden kommt. Eine homöopathische Behandlung soll dem lädierten Immunsystem helfen und die überschießenden Reaktionen reduzieren, so die Homöopathen.


Bei einem Mangel an bestimmten Nährstoffen kann der Körper nicht genügend Diaminoxidase-Enzyme (DAO) bereitstellen. Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung stellt sicher, dass jederzeit genügend Nährstoffe zugeführt werden. Dennoch haben viele Betroffene das Bedürfnis, ganz bestimmte Nährstoffe mittels Supplement zu ergänzen. Das Kombipräparat Betadianin ist speziell für diese Bedürfnisse entwickelt worden. Es ergänzt die tägliche Ernährung mit diesen wichtigen, essenziellen Nährstoffen (gesponsert).


Hilft Homöopathie bei Histaminintoleranz?

Am Anfang einer individuellen Therapie steht immer eine gründliche Bestandsaufnahme. Dazu gehören alle Lebens- und Essgewohnheiten, Schlafprobleme, Gewichtsprobleme, Hautprobleme, bereits durchlebte Erkrankungen, die körperliche Fitness und auch der psychische Zustand. Anhand der Symptome nimmt der Heilpraktiker eine Einstufung vor und übersetzt quasi die vorliegenden Symptome in das homöopathische Symptomenverzeichnis.

In der Homöopathie stehen zur Therapie der Histaminintoleranz mehrere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Welche für den Einzelnen in Betracht kommt, hängt von den individuellen Voraussetzungen ab.

Alternative Therapieformen bei Histaminintoleranz

Zunächst gibt es die sogenannte organotrope Therapie. Dabei geht es darum, die geschwächten Organe zu unterstützen.

Eine weitere Möglichkeit ist die sogenannte immunbiologische und isopathische Therapie. Hierbei kommt Naturheilkunde zur Behandlung der Histaminintoleranz zum Einsatz. Mithilfe von bestimmten Pflanzen können die Betroffenen sich regenerieren und stabilisieren. Zudem behandelt der Homöopath die Histaminintoleranz mit Globuli, die mineralische und pflanzliche Bestandteile enthalten.

Bei der orthomolekularen Therapie geht es darum, die betroffenen Organe mit Mineralstoffen, Vitaminen, Fett- und Aminosäuren zu behandeln.

Die personotrope Therapie hat den Menschen als Gesamtheit im Blick und nicht nur einzelne Organe. Diese Therapieform unterstützt die Selbstheilungskräfte der Betroffenen. Es kommt nicht darauf an, welche Diagnose dabei zugrunde liegt, sondern nur wie stark ausgeprägt die körperlichen Reaktionen sind.

Die homöopathische Behandlung der Histaminintoleranz

Nach einer ausführlichen Besprechung der Krankengeschichte, versucht der Behandler den Patienten in seiner Gesamtheit zu erfassen und alle Symptome und Erkrankungen miteinzubeziehen. Aufgrund dieser umfassenden Betrachtung bestimmt der Behandler schließlich ein homöopathisches Mittel, das zu den Beschwerden passt. Eine solche Behandlung heißt bei chronischen Erkrankungen wie der Histaminintoleranz auch Konstitutionsbehandlung.

Bei der Phytotherapie kommen Pflanzen zur Anwendung, die eine stabilisierende und regenerative Wirkung haben. Für jedes Organ wird dabei die beste Pflanze bestimmt.

Die Bioresonanztherapie oder auch Bioinformationstherapie ist eine energetische Behandlung. Die Grundlagen dafür liegen in der Quantenphysik, die besagt, dass jedes biologische System eine eigene Frequenz hat, in der es schwingt. Die Frequenz ist auf die Schwingungen der Elementarteilchen zurückzuführen. Elektrische Felder, Materie und Gewebe beeinflussen die Frequenz der Schwingungen. Während der Therapie kommen gezielt biologisch wirksame Frequenzen zur Anwendung, die das kranke Gewebe beeinflussen können.

Akupunktur ist eine weitere Therapieform, die dabei hilft, die Energien im Körper wieder in Fluss zu bringen. Grundlage dafür ist die Akupunktur-Lehre.

Selbstbehandlung lieber unterlassen

Bei den homöopathischen Therapieformen geht es darum, regulatorische Prozesse, die tief im Organismus stattfinden, in Gang zu setzen und zu stimulieren. Therapeuten bereiten sich während einer mehrjährigen Ausbildung gründlich darauf vor, wählen passende Einzelmittel und beurteilen, ob die Therapie erfolgreich ist oder nicht.

Zudem gibt es in der Homöopathie viele passende Einzelmittel, die potenziell für den Einzelfall wirksam sein könnten. Doch nur die richtige Kombination oder ein ganz bestimmtes Mittel soll im Einzelfall letztendlich wirksam sein. Auch treten nach Aussage der Behandler sehr subtile Veränderungen ein, die Laien nicht erkennen und auch nicht beurteilen können.

Wie kann Heilerde bei Histaminintoleranz helfen?

Heilerde soll dazu in der Lage sein, die Reizstoffe zu binden, die den Ausstoß von Histamin verursachen. Der Körper kann sie dann auf natürlichem Weg ausscheiden, ohne dass sie weiteren Schaden anrichten. Zudem soll sie Beschwerden durch das sogenannten Leaky-Gut-Syndrom, das den Darm durchlässiger macht für Histamin, lindern.

Ob und inwieweit homöopathische und naturheilkundliche Verfahren bei Histaminintoleranz tatsächlich helfen, müssen die behandelten Patienten jedoch letztlich für sich herausfinden.


Foto: (c) adobe media. Naturheilverfahren bei Histaminintoleranz. Homeopathic granules, medicinal herbs. Von tyosya.

AUTORIN

Steffi Brand

KATEGORIE

Histaminintoleranz

GEPOSTED AM

15. Oktober 2022

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