• Zuckerstoffe bei Fructoseintoleranz

Übersicht: Zucker & Co. bei Fructoseintoleranz

Von |2020-09-08T09:26:33+02:00Juli 22nd, 2020|Kategorien: Fructoseintoleranz|Tags: , , , , |

Welche Süßungsmittel sind fructosefrei?

Zur Süßung von Speisen und Getränken stehen eine Reihe von Substanzen zur Verfügung, die sich bei genauer Betrachtung erheblich voneinander unterscheiden. Sie werden in diesem Artikel insbesondere auf die Eignung bei Fructoseintoleranz genauer betrachtet.

Seit 2014 werden künstliche Süßstoffe und Zuckeralkohole zusammengefasst unter der Bezeichnung „Süßungsmittel“. Gemäß der europäischen Zusatzstoff-Verordnung Nr. 1333/2008 sind dies Substanzen, die „zum Süßen von Lebensmittelgruppen und in Tafelsüßen“ verwendet werden. Da sie zur Kategorie der Zusatzstoffe gehören, ist ihnen eine individuelle E-Nummer zugeteilt und sie durchlaufen vor ihrer Freigabe als Lebensmittel ein strenges Zulassungsverfahren. Darüber hinaus gibt es noch die Gruppe der Zuckerstoffe, zu denen auch Fructose gehört sowie die aus zuckerhaltigen Lösungen gewonnenen Sirupe.

1. Zuckeralkohole (früher: Zuckeraustauschstoffe)

Sorbit • Mannit • Xylit • Erythrit • Lactit • Isomalt • Maltit • Polyglycitolsirup

Zuckeralkohole haben mit 2,4 Kilokalorien pro Gramm einen deutlich niedrigeren Brennwert als Zucker (4 kcal/g), weshalb sie zur kalorienbewussten Ernährung genutzt werden. Erythrit besitzt als einziger Zuckeralkohol überhaupt keinen Brennwert (0,0 kcal/g).

Zuckeralkohole dürfen ohne Mengenbegrenzung in Lebensmittel zugesetzt werden. Allerdings verursachen sie in größeren Mengen Blähungen und Durchfall, weshalb der Warnhinweis „Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken“ auf der Verpackung abgedruckt sein muss, falls ihr Anteil am Gesamtprodukt über 10 % beträgt. Dies ist beispielsweise bei Zahnpflegekaugummis der Fall, die bei mehrfacher täglicher Nutzung erhebliche Darmprobleme verursachen. Dies gilt umso mehr bei Vorliegen einer Fructoseintoleranz.

Zuckeralkohole wie Sorbit, Mannit und Xylit hemmen den Fructosetransporter GLUT-5 und verstärken somit die Probleme beim Verzehr von Fruchtzucker. Zusätzlich verursachen sie selber durch ihre bakterielle Fermentierung im Dickdarm ähnlich gelagerte Beschwerden. In der Summe sind Lebensmittel, in denen Zuckeralkohole enthalten sind, daher bei Fructoseintoleranz besonders schlecht verträglich.

Zink Folsäure Tryptophan Fructophan

Sorbit (E 420)

Dieser meist verbreitete Zuckeralkohol gilt gleichzeitig als Synonym für Unverträglichkeit bei Fructoseintoleranz. Sorbit ist in geringen Mengen in Früchten enthalten und wird industriell aus Maisstärke gewonnen. Sorbit wird auch als Feuchthaltemittel in Backwaren und Süßigkeiten verwendet. Sorbit ist bei Fructoseintoleranz nicht geeignet.

Mannit (E 421)

Auch dieser Zuckeralkohol kommt natürlicherweise in Früchten sowie in Gemüse, Kräutern und Braunalgen vor. Ab 10 Gramm pro Tag wirkt auch Mannit abführend. Mannit ist bei Fructoseintoleranz nicht geeignet.

Xylit (E 967)

Dieser Birkenzucker ist in Früchten, Gemüse, Beeren und Pilzen enthalten und wird aus Xylose (Holzzucker) gewonnen. Er ist leicht wasserlöslich und wirkt in größeren Mengen abführend. Xylit ist bei Fructoseintoleranz nicht geeignet.

Erythrit (E 968)

Dieser Zuckeralkohol gilt für gesunde Menschen als gut verträglich. Er kommt unter anderem in fermentierten Lebensmitteln und Sojasauce vor. Erythrit gilt als zahnfreundlich und ist unter den Bezeichnungen Sukrin, Xucker Light und Sukrin im Handel erhältlich. Erythrit ist bei Fructoseintoleranz nicht geeignet.

Lactit (966)

Wie sein Name schon verrät, wird Lactit aus Laktose gewonnen. Dieser Zuckeralkohol ist gut löslich und lagerfähig. Allerdings ist auch Lactit bei Fructoseintoleranz nicht geeignet.

Isomalt (E 953)

Dieser aus Haushaltszucker gewonnene Zuckeralkohol besitzt zahnschonende Eigenschaften, weil Mikroorganismen ihn im Mund- und Rachenraum kaum verwerten können. Leider ist Isomalt bei Fructoseintoleranz nicht geeignet.

Maltit (E 965)

Dieser Sirup aus Mais- oder Kartoffelstärke hat fast die gleiche Süßkraft wie Haushaltszucker und gilt als zahnfreundlich. Maltit ist aber bei Fructoseintoleranz nicht geeignet.

Polyglycitolsirup (E 964)

Dieser Zuckeralkohol wird mittels Hydrierung von Stärkehydrolysaten gewonnen und erhöht Masse und Stabilität zuckerfreier oder –reduzierter Lebensmittel. Polyglycitolsirup ist bei Fructoseintoleranz nicht geeignet.

2. Süßstoffe

Steviolglycoside (Stevia) • Acesulfam-K • Aspartam-Acesulfam-Salz  • Advantam • Aspartam • Cyclamat • Neohesperidin DC • Neotam • Saccharin • Sucralose • Thaumatin

Fructoseintoleranz von Thilo Schleip, TRIAS Verlag 2020Die Süßungsmittel der Kategorie „Süßstoffe“ werden meist synthetisch hergestellt. Ihre Süßkraft ist 30 – 3.000 fach höher als die von Haushaltszucker, weshalb nur geringste Mengen davon benötigt werden. Entgegen anders lautender Gerüchte aufgrund alter, längst widerlegter Datenlagen sind Süßstoffe nicht krebserregend. Die in Süßstofftabletten erhältlichen Sorten Süßstoffe enthalten meist ca. 0,8 Gramm Laktose, was bei regelmäßigem Gebrauch Darmbeschwerden hervorrufen kann. Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall sind je nach Menge auch bei nicht Laktose-intoleranten Personen möglich.

Flüssig-Süßstoffe enthalten in der Regel Fructose als Zutat. Über ihre Eignung für Menschen mit Fructoseintoleranz gehen die Meinungen auseinander, da teilweise nur 0,8 Gramm Fruchtzucker pro 100 ml enthalten sind. Dennoch sollten fructoseintolerante Personen auf die bewusste Zufuhr vermeidbarer Fructoseportionen verzichten. In neueren Studien konnte gezeigt werden, dass der regelmäßige Konsum von Süßstoffen negativen Einfluss auf die Symbiose der Darmflora hat. Die Erkenntnisse aus mehreren Untersuchungen ergeben zusammenfassend aber noch kein einheitliches Bild.

Stevia (E 960)

Am 12. November 2011 wurden Steviolglycoside von der EU-Kommission als Süßstoff anerkannt und zugelassen. Unter dem vereinfachten Namen Stevia ist diese krautartige Pflanze aus Südamerika damit auch in der EU zum kalorienarmen Süßen von Lebensmitteln verfügbar. Mittlerweile wird Stevia aus kommerziellen Gründen hauptsächlich in China angebaut und nach Europa exportiert. Stevia gilt bei Fructoseintoleranz als gut verträglich. Da es – anders als andere Süßstoffe – natürlichen Ursprungs ist, erfreut sich diese Pflanze großer Beliebtheit bei Verbrauchern. Allerdings besitzt Stevia auch einen bitteren Geschmack, weshalb es meist in Kombination mit anderen Süßungsmitteln erhältlich ist.

Acesulfam (E 950)

Dieser Süßstoff wurde 1967 zufällig entdeckt und ist seit 1994 in der EU zugelassen. Da Acesulfam nicht verstoffwechselt wird, scheidet der Körper ihn unverändert wieder aus. Er ist daher auch bei Fructoseintoleranz gut verträglich.

Aspartam-Acesulfam-Salz (E 951)

Dieser Süßstoff besteht aus einer Kombination von Aspartam und Acesulfam und ist 350-mal süßer als Zucker. Da er unverändert über die Nieren ausgeschieden wird, ist er bei auch Fructoseintoleranz geeignet.

Advantam (E 969)

Nicht nur sein zuckerähnlicher Geschmack zeichnet diesen Süßstoff aus, sondern auch dass er Aromen von Milchprodukten, Früchten und Minze intensiviert. Advantam ist bei Fructoseintoleranz zum Verzehr geeignet.

Aspartam (E 951)

Dieser Süßstoff wird beim Verdauungsprozess in L-Asparaginsäure, L-Phenylalanin und Methanol aufgespalten. In verzehrsüblichen Mengen stellt dies auch bei Fructoseintoleranz kein Problem dar. Der Warnhinweis „enthält eine Phenylalaninquelle“ ist nur für eine kleine Bevölkerungsgruppe mit der angeborenen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) von Bedeutung. Aspartam ist für Personen mit Fructoseintoleranz gut verträglich.

Cyclamat (E 952)

Wegen seiner ausgezeichneten Geschmackseigenschaften ist Cyclamat als Süßungsmittel weit verbreitet. Da es nicht verstoffwechselt wird, eignet sich Cyclamat auch zum Verzehr bei Fructoseintoleranz.

Neohesperidin DC (E 959)

Seine hohe Süßkraft, die 400 – 600-fach höher ist als die von Zucker, kann durch die Kombination mit anderen Süßstoffen um ein Vielfaches gesteigert werden. Neohesperidin eignet sich gut zum Einsatz in Arzneimitteln und wird auch bei Fructoseintoleranz gut vertragen.

Neotam (E 961)

Bis zu 13.000-fach süßer als Haushaltszucker ist dieser Süßstoff, der auch Aromen von Früchten, Schokolade, Minze und Vanille verstärkt. Er ist bei Fructoseintoleranz gut verträglich.

Saccharin (E 954)

Dieser älteste aller Süßstoffe hat hervorragende küchentechnische Eigenschaften, weshalb er in vielen Lebensmitteln Verwendung findet. Saccharin eignet sich zum Kochen und Backen, da es hitze- und gefrierbeständig ist und auch in flüssigen Produkten wie Limonaden stabil bleibt. Saccharin wird vom Körper nicht verwertet und eignet sich deshalb auch zum Verzehr bei Fructoseintoleranz.

Sucralose (E 955)

Dieser Süßstoff ist erst seit 2004 zugelassen und wird bei der Verdauung nicht verstoffwechselt. Seine hohe Qualität und Wasserlöslichkeit macht ihn in einer breiten Palette von Lebensmitteln anwendbar – insbesondere in Kombination mit anderen Süßstoffen. Sucralose ist auch bei Fructoseintoleranz unbedenklich.

Thaumatin (E 957)
Thaumatin ist ein natürlicher Eiweißstoff mit einem lackritzähnlichen Nachgeschmack. Er wird häufig in Kombination mit Saccharin verwendet. Nach längerem Kochen verliert Thaumatin an Süßkraft, aber als Geschmacksverstärker dient er weiterhin. Auch Thaumatin ist bei Fructoseintoleranz zum Verzehr geeignet.

3. Zuckerstoffe

Als Zuckerstoffe bezeichnet man die Kohlenhydrate Saccharose (Rübenzucker = Haushaltszucker), Glucose (Traubenzucker), Lactose (Milchzucker), Fructose (Fruchtzucker), Glucose und Glucosesirup, Invertzucker und Maltodextrin. Es handelt sich je nach Anzahl der chemischen Bauteile um Monosaccharide (Einfachzucker), Disaccharide (Zweifachzucker) und Polysaccharide (Mehrfachzucker). Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Verträglichkeit bei Fructoseintoleranz gewaltig.

Übersicht Zuckerstoffe:

  • Fructose (Fruchtzucker)
  • Lactose (Milchzucker)
  • Glucose (Traubenzucker)
  • Invertzucker
  • Maltodextrin
  • Saccharose (Haushaltszucker)

Fructose (Fruchtzucker)

Die Fructose (alt: Lävulose) ist der natürliche Zucker von Früchten und Gemüse. Fructose ist – wie an dieser Stelle nicht näher ausgeführt werden muss – bei Fructoseintoleranz ursächlich beschwerdeauslösend und nicht verträglich.

Lactose (Milchzucker)

Als natürlicher Zuckerstoff der Milch (fast) aller Säugetiere ist Lactose (auch: Laktose) bei Fructoseintoleranz unbedenklich. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, neben Fructose- auch unter einer Lactoseintoleranz zu leiden, signifikant erhöht. In diesem Fall sind laktosehaltige Lebensmittel nicht verträglich.

Glucose (Traubenzucker)

Dieses Monosaccharid ist unter der Bezeichnung Traubenzucker bzw. Dextrose nicht nur Bestandteil zahlreicher Lebensmittel, sondern dient im Stoffwechsel von Lebewesen unter der Bezeichnung Blutzucker auch als Substrat für die Energiegewinnung. Glucose (auch: Glukose) ist bei Fructoseintolernz nicht nur unbedenklich. Der gleichzeitige Konsum von Glucose und Fructose soll verbessert sogar die Verträglichkeit von Fruchtzucker im Falle einer Fructoseintoleranz. Aus diesem Grund gilt auch Haushaltszucker, der je zu einem Teil aus Glucose und Fructose besteht, in verzehrüblichen Mengen als unbedenklich bei Fructose-Malabsorption.

Invertzucker

Dieser Zuckerstoff ist ein aus der Zerlegung von Haushaltszucker entstehendes Gemisch aus Glucose und Fructose. Aufgrund der Fructoseverdauung-unterstützenden Wirkung der Glucose gilt Invertzucker in kleinen Mengen bei Fructosemalabsorption als unbedenklich, ist aber nicht fructosefrei.

Maltodextrin

Dieses wasserlösliche Kohlenhydratgemisch besteht aus Malzzucker (Maltose) und Glucose. In der Lebensmittelindustrie kommt Maltodextrin in vielen Bereich zum Einsatz. Maltodextrin ist bei intestinaler Fructoseintoleranz unbedenklich.

Saccharose (Haushaltszucker)

Der aus Rüben oder Zuckerrohr raffinierte Haushaltszucker besteht je zu einem Molekül aus Glucose und Fructose. Vermutlich aufgrund der molekularen Bindung zwischen Fructose und seinem „Gegenspieler“ Glucose gilt Haushaltszucker in verzehrübliche Mengen als gut verträglich auch bei Fructoseintoleranz. Mehr zum Thema „Glukoseeffekt“ lesen Sie hier: https://fruhimi.de/fructose/#3fructoseverdauung

4. Sirupe

Fructosesirup • Glucose-Fructose-Sirup • Fructose-Glucose-Sirup • Glucosesirup • Reissirup • Dinkelsirup • Agavensirup • Ahornsirup • Bienenhonig • Maissirup

Fructosesirup

Fructosesirup wird meist in Verbindung mit Glucose in Lebensmitteln und Arzneimitteln eingebracht und ist bei Fructoseintoleranz nicht verträglich.

Zink Folsäure Tryptophan Fructophan

Glucose-Fructose-Sirup

Dieser Sirup besteht aus den beiden Einfachzuckern Glucose und Fructose. In Deutschland liegt der Fruktosegehalt in Glukose-Fruktose-Sirup zwischen 9 und 35 % bei einem Glukoseanteil von 30 bis 45 %. Ab einem Fructoseanteil von 50 % bezeichnet man ihn als Fructose-Glucose-Sirup. Glukose-Fruktose-Sirupe kommen in Säften, Cola- und Limonadengetränken, Backwaren, Süßwaren, Marmeladen, Milchprodukten, Würzmitteln und bei Convenience Food (Fertiggerichte und Konserven) zu Einsatz. Trotz seines Glucosegehaltes sind Lebensmittel mit Glucose-Fructose-Sirup aufgrund der erheblichen Menge an Fructose für Personen mit Fructoseintoleranz eher nicht oder überhaupt nicht geeignet. Aktuelles zum Thema High Fructose Corn Sirup (HFCS) unter diesem Link: https://fruhimi.de/2020/07/16/isoglucose-hfcs-neue-eu-regeln-gefaehrden-nicht-nur-fructoseintolerante/

Fructose-Glucose-Sirup

Dieser Sirup enthält mindestens 50 % Fructose und einen kleineren Anteil Glucose. Die Verwendungsmöglichkeiten sind die gleichen wie beim Glucose-Fructose-Sirup. Häufig wird dieser Sirup auch in flüssigen Arzneimitteln eingesetzt. Fructose-Glucose-Sirup ist bei einer intestinalen Fructoseintoelranz nicht zum Verzehr geeignet. Weitere Informationen zu diesem Sirup unter https://fruhimi.de/2020/07/16/isoglucose-hfcs-neue-eu-regeln-gefaehrden-nicht-nur-fructoseintolerante/

Glucosesirup

Auch dieser größtenteils aus Traubenzucker (Glucose) bestehende Sirup kann bis zu 5 % Fructose enthalten, ohne dass diese deklariert werden müssen. Er ist daher bei Fructoseintoleranz nur bedingt geeignet.

Reissirup

Die goldgelbe Farbe von Reissirup erinnert an Honig, allerdings schmeckt bzw. süßt er neutraler mit einem leichten Aroma von Karamell und Nuss. Reissirup lässt sich vielseitig als Süßungsmittel einsetzen und enthält keine Fructose. Er eignet sich daher hervorragend als Zuckerersatz bei Fructoseintoleranz.

Dinkelsirup

Dieser aus Glucose und Maltose bestehende Sirup kommt ohne Fructose aus. Er besitzt eine leichte Karamellnote und eignet sich zum Verfeinern von Speisen und Desserts. Er ist zum Süßen von Lebensmitteln bei Fructoseintoleranz gut geeignet.

Agavensirup

Dieser zumeist in Mexico hergestellte Sirup besteht hauptsächlich aus Fructose und einem kleineren Anteil Glucose. Agavensirup wird besonders häufig in der veganen Küche zum Süßen genutzt. Aufgrund seines Fructosegehalts ist er bei Fructoseintoleranz nicht geeignet.

Ahornsirup

In den kanadische Provinzen Quebec, Ontario, New Brunswick und Nova Scotia stehen die zur Herstellung von Ahornsirup benötigten Ahornbäume. Aus ihnen wird die kalorienarme Zuckeralternative traditionell gewonnen. Ahornsirup enthält je nach Sorte einen bis zu 40%-igen Anteil an Fructose sowie Glucose und ist bei Fructoseintoleranz nicht zum Verzehr zu empfehlen.

Bienenhonig

Dieser köstliche Brotaufstrich besteht leider zu absteigenden Anteilen aus Fructose, Glucose und Wasser und bei Fruchtzucker-Unverträglichkeit nicht geeignet.

Maissirup

Dieser Sirup besitzt einen hohen Anteil an Fructose und dient als Grundlage des High Fructose Corn Sirup (HFCS). Er ist bei intestinaler Fructoseintoleranz nicht geeignet. Mehr Info dazu: https://fruhimi.de/2020/07/16/isoglucose-hfcs-neue-eu-regeln-gefaehrden-nicht-nur-fructoseintolerante/


Fotonachweis:
Symbolfoto, Zuckerarten und Sorten, Mix of sugar varieties: unbleached, von Ulada, adobe Stock

AUTOR

Thilo Schleip

KATEGORIE

Fructoseintoleranz

GEPOSTED AM

22. Juli 2020

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